Gewandung

Nun, man kann sich natürlich Gewandung kaufen, es gibt schließlich viele gute Gewandschneider. Nun ist es aber so dass mein Mann und ich nichts „von der Stange“ tragen können und eigentlich wollen wir das auch gar nicht.

Das Schicksal hat mir eine Mutter gegeben die mich schon mit 9 Jahren meinen ersten Rock nähen ließ und so habe ich das „Nähen für den Hausgebrauch“ schon früh erlernt.

Gewandung nähen war am Anfang ein Buch mit 7 Siegeln für mich, denn da gibt es die tollsten geschichtlich belegten Schnitte.

Ich mache unsere Schnitte so: Ich nehme mir ein gut passendes Shirt und mache mir daraus ein Schnittmuster für eine Tunika. Hosenschnitte mache ich am liebsten nach einer Jogginghose. Dann gibt es natürlich noch Kleider. Hierfür nehme ich ein gut sitzendes Oberteil, bei mir ist das ein Leinentop, nehme den Schnitt ab und verlängere und verbreitere ihn zum Kleid. Beim Kleid schneidern nicht vergessen das gute Stück ein wenig länger zu machen, denn man zieht ja meist einen Gürtel an. Dann noch die Wikinger-Schürze. Hierbei handelt es sich im Prinzip um zwei „Lappen“ die mit Schulterträgern verbunden werden.

Das Nähen: Richtig wäre es natürlich wenn man die ganze Gewandung von Hand zusammen näht. Ich für meinen Teil nähe am liebsten mit der Nähmaschine, bisher hat sich auch noch niemand beschwert.

Solltest Du etwas nähen wollen und es „fluppt“ nicht sofort nicht verzagen, das wird schon!

 

Bilder einiger meiner "Werke" werden in naher Zukunft hier zu sehen sein.....